Solarparks im Faktencheck
Eingriff in Landschaft und Natur
Die Kritik, Solarparks würden das Landschaftsbild pauschal verschlechtern und Immobilien abwerten, greift zu kurz. Es gibt zahlreiche Gegenargumente, die zeigen, dass eine gezielte Planung sowohl den Umweltschutz als auch die optische Einbindung ermöglichen.
Solarparks können also mit durchdachtem Design statt als „Verschandelung“ als Aufwertung und ökologischer Mehrwert für Landschaft und Gemeinden dienen.
Falsch, denn es ist eine positive Integration ins Landschaftsbild möglich
Durch Begrünungs- und Sichtschutzmaßnahmen (wie Hecken, Blühstreifen oder Sträucher) lassen sich Solarparks harmonisch in die Landschaft einfügen, sodass sie kaum auffallen und das Bild sogar aufwerten können.
Besonders in bereits baulich vorgeprägten oder wenig sensiblen Gebieten werden PV-Anlagen so platziert, dass die Sichtbarkeit stark minimiert ist.
Falsch, denn durch die Förderung von Biodiversität werden die Flächen aufgewertet
Nach Untersuchungen des Fraunhofer-Instituts und Naturschutzverbänden kann Biodiversität in Solarparks sogar zunehmen, da die Flächen pestizid- und düngefrei bewirtschaftet werden und gezielte Maßnahmen für bedrohte Tier- und Pflanzenarten umgesetzt werden.
Solche als „grüne Solarparks“ konzipierten Anlagen bieten Lebensräume für Insekten, Vögel und Reptilien und können gestörte oder alte Agrarflächen ökologisch deutlich aufwerten.
Falsch, denn es kommt zu Wertsteigerungen bei Immobilien und Region
Studien und Praxisbeispiele zeigen, dass sich negativ wahrgenommene Auswirkungen auf Immobilienwerte durch gute Planung vermeiden lassen; in einigen Fällen profitieren Kommunen sogar von Wertsteigerungen und gezielten Einnahmen aus den Parks.
Zudem sind Solarparks reversibel – nach Betriebsende können die Flächen renaturiert oder anderweitig genutzt werden.